Ja schön wärs wenn nicht wiedermal der Flieger verspätung hätte. Grummel.
Um mich rum lauter Juppies die sich nun doch noch zu einem Prosecco herablassen oder Anzugträger die schnell noch ihre letzten Statistiken auswerten und ihre Laptops bearbeiten.
Ein neues Einstellungskriterium bei AirBerlin scheint das Schnellsprechen zu sein. Allerdings sollte man sich da dann doch nocheinmal den Dieter, den Thomas, den Dieter-Thomas Heck als Coach holen. Schnell reden und schnell reden sind zwei unterschiedliche Dinge.
Wenn da dann noch eine spanische Muttersprachlerin das ganze versucht bin ich froh das es noch diese Infotafeln gibt wo ich nun die beständig steigenden Wartezeiten ablesen kann.
Vielleicht ist es auch eine neue Marketingstrategie. Wenn die Passagiere, die mal wieder nicht pünktlich an ihrem Gate warten, so eine abgehetzte Stimme hören glaubt das Management vllt. das sich die Personen beeilen schneller zum Gate zu laufen.
Hm klappt scheinbar nicht, schon der dritte Aufruf der fehlenden Passagiere.
Zurücklehnen und den Gesprächen lauschen. Die Juppies mit ihrem Prosecco sind kein Paar. Sie tauschen grad ihre neuesten Beziehungsgeschichten aus.
Schon toll.
Er badet sich in der Bewunderung seiner Gesprächspartnerin.
Der iphonende Anzugträger ist auch schon bei seinem zweiten Weizen und am Tisch gegenüber hab ich jemand mit Atemwegserkrankung der mir das Mithören des ach so spannenden Beziehungsklatsches des Juppipärchens vermiest.
Das Ende eines miesen Tages in einer miesen Woche.
Morgen is Campixx da kanns ja nur besser werden.
Boarding geht jetzt doch schon tatsächlis los.
Freitag, 12. März 2010
Überlegungen vor dem Gate
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