Tolino Shine Unboxing und Test

Endlich ist er da. Der Tolino Shine von Weltbild powered by Telekom.

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Ausgepackt habe ich ihn bei schönstem Sonnenschein auf der Terasse, um im Nachhinein auch gleich die Lesbarkeit der eBooks in der prallen Sonne zu testen.

Die Verpackung ist ein robuster Schuber, der nach dem Öffnen den Tolino Shine präsentiert.

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Unter dem eBook Reader finden sich noch das USB Ladekabel, leider ohne Netzstecker, die Garantie- und CE-Karte sowie die Kurzanleitung.

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Das wars auch schon an Inhalten, die die Box mit dem Tolino Shine an Zubehör parat hält.

Der Tolino Shine kommt mit sehr wenig mechanischen Bedienelementen aus. Auf der Oberkante findet Sich der Einschalter als Schieber und ein Drucktaster für die Hintergrundbeleuchtung. Zentral im unteren Bereich der Frontseite findet sich der „Home“ Button und mittig in der unteren Kante ist eine Klappe für den USB Anschluss und den Micro SD Karten Slot.

Er liegt angenehm in der Hand und die Oberfläche ist schön griffig.

Das Einschalten geschieht über einen kleinen Schiebeschalter oben links an der Oberkante des Gerätes.

Nach einer kurzen Begrüßung geht es auch schon mit der Einrichtung und den Grundlegenden Bedienungsmöglichkeiten los.

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Wie von Smartphones gewohnt, kann man durch „wischen“ mit dem Finger in die entsprechende Richtung vor oder zurückblättern.

Damit die ersten Tests gemacht werden können, wird der tolino gleich mit drei kostenlosen eBooks ausgeliefert.

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Unter anderem Wilhelm Busch’s Max und Moritz.

Mit einem Fingertipp in die Mitte des Lesebereichs ruft man das Menü auf in dem man diverse Einstellungen vornehmen kann. Schriftgröße verändern, Schriftart einstellen.

Es gibt eine Volltextsuche, die nach einander die Seiten anzeigt auf denen das gesuchte Wort vorhanden ist.

tolino-shine-006 Hier habe ich mal nach „Böck“ gesucht. Wie man sieht habe ich die Sonne im Rücken und die Lesbarkeit ist zweifelsohne voll gegeben.

Allerdings fehlen Funktionen, wie das Markeiren von Textstellen und hinzufügen von Kommentaren. Damit beschränkt isch der Tolino auf einen reinen Reader und ist für die Verwendung in der Uni eher weniger geeignet.

Neben der Funktion eBooks darzustellen, bietet der Tolino auch einen Webbrowser an, der es dem nutzer ermöglicht das Internet mal in schwarz weiss zu erkunden. Hier zeigt sich, das der Tolino dafür ausgelegt ist einzelne Seiten anzuzeigen und wenn man diese gelesen hat, weiterzublättern. Scrollt man eine Internetseite kommt der kleine Prozesor nicht mehr mit der Darstellung hinterher. Etwas gewöhnungsbedürftig aber letzten Endes gibt es für das Internetsurfen ja schliesslich auch Smartphones oder IPads.

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Nach einigen Tagen ausgiebigen Testens muss icih sagen, dass ich immer noch sehr zufriden mit dem kleinen eBooko Reader bin. Nach dem Einschalten ist das Gerät innerhalb weniger Sekunden betriebsbereit und man kann mit dem Lesen da weiter machen, wo man zuvor aufgehört hat. Ob der Akku tatsächlich 3 Monate hält wird sich noch zeigen.

Mittlerweile habe ich 33 eBooks auf dem Gerät gespeichert und bin noch nicht in die Verlegenheit geraten, wegen Speichermangels Bücher wieder zu löschen. Dabei hat sich herausgestellt, dass auch hier auf Kopierschutz ein besoderes Augenmerk gelegt wurde. Um uneingeschränkt auch kostenlose Bücher lesen zu können, sollte man sich bei Adobe eine ID besorgen, um mit dem Adobe DRM Kopierschutz versehene eBooks zu zu greifen. Diese ID ist kostenlos und ebenfalls mit wenigen Schritten bei Adobe eingerichtet.

Was mich beim Lesen etwas stört, ist die Anzeige der Seitenzahl. Der Tolino zeigt bei meiner jetzigen Einstellung, welches nebenbei bemerkt die Standardeinstellung ist, nicht den kompletten Inhalt einer Buchseite an. Daher kommt es, das beim Weiterblättern die Seitenanzahl erst nach dem dritten oder vierten Mal wechselt. Das ist etwas irritierend, wenn man sich persönlich mekren möchte auf welcher Seite man aufgehört hat zu lesen. Aber zum Glück legt der Tolino ja automatisch ein Lesezeichen ins Buch.

Die Lesezeichenfunktion gilt übrigens für alle Bücher, die man auf dem Tolino gespeichert hat und zwischendurch schon einmal angefangen hat zu lesen.

 

Die Verknüpfung mit dem WLan Router verlief völlig problemlos. Zur Nutzung der Telekomcloud ist ein Kundenaccount bei Weltbild nötig, den ich wegen des Komforts dann doch über den Heimischen PC angelegt habe.

Über das Menü kann man sich auch mit seinem Facebook Account verbinden. Das läuft derzeit noch sehr sehr schleppend, bzw. funktioniert bei mir gar nicht. Bis sich die Loginseite von Facebook aufgebaut hat, hat sich der Tolino schon wieder in den Ruhezustand versetzt. Nach Erneutem Aufwecken des eBook Readers ist dann wohl auch für Facebook die Sessionzeit abgelaufen und der Login schlägt fehl.

Von den Formaten bietet der Tolino wesentlich mehr als sein Konkurrent von Amazon der Kindle. Tolino Shine kann EPUB, PDF und TXT Dateien darstellen. Die AZW Dateien von Amazon hingegen, mag er gar nicht. Bei 300.000 Titeln die Weltbild und die Kooperationspartner wie Hugendubel und Thalia anbieten aber wohl locker verschmerzbar.

Das Speichern in der Telekomcloud geht leicht von der Hand und bietet neben dem Vorteil das die Bücher gesichert sind, falls der E-Reader mal abhanden kommen sollte, auch die Möglichkeit über Apps von Apple oder Adnroid die Bücher auf anderen Geräten zu lesen. Ein weiterer Vorteil an der Kooperation mit der Telekom ist, das man die gut 11.000 Hotspots kostenlos nutzen kann. (was ich allerdings noch nicht getestet habe).

Zusammenfassend die für mich wichtigen technischen Daten:

Display: 6 Zoll E-Ink Pearl Display
Abmessungen: 175 x 116 x 9,7mm
Gewicht: 183 g
Akku: Bis zu 7 Wochen
Speicher: 2 GB + max 32GB auf MicroSD + 25GB Cloud

Weitere Daten gibt es hier: http://www.weltbild.de/1/tolino-daten/tolino-datenblatt.html

Fazit:

Zum Lesen ist der Tolino Shine eine wesentlich bessere Alternative als der teurere Kindle. Letzten Endes genau das, was ich gesucht habe.

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Ist schon toll wenn man abends nach hause kommt und erstmal 10 Minuten warten muss bis man stolperfrei durch die Wohnung tapsen kann bis endlich genug Leuchtkraft aus den Dingern kommt.
Ganz zu schweigen von dem Supergau wenn mal so eine Energiesparlame es wagen sollte kaputt zu gehen. Dann kann man am besten gleich ein Seuchenkommando kommen lassen um den Mist zu entsorgen.
Da hat wiedereinmal irgendwer das günstigste Modell abgesegnet. Ich will jetzt mal nicht behaubten, dass dafür evtl. auch noch Sonderdienstleistungen geflossen sind, damit auch wirklich dieses Produkt befürwortet wurde.
Alles ohne das Volk zu fragen.

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